Katholische Kirche Neukloster
Adresse: Eichholzstraße 16a in 23992 Neukloster, Mecklenburg-Vorpommern. .

Geschichte der katholischen Kirche "Sankt Mariä Himmelfahrt" Neukloster

1219
Umsiedlung des Nonnenklosters St. Maria und St. Johannes von Parchow nach Neukloster. Die Klosterstiftung erhielt den Namen „campus solis“ (Sonnenkamp).
1236
Altarweihe der Klosterkirche durch Bischof Brunward von Schwerin.
1362
Das Kloster hat seine größte Ausdehnung. Insgesamt verwalten die Nonnen dreißig Dörfer, vier Wirtschaftshöfe und einige Mühlen. Sie leisteten Krankenpflege, gewährten Durchreisenden Unterkunft und unterhielten eine Klosterschule.
1555
Im Zuge der Reformation in Mecklenburg wurde der Konvent aufgehoben. Ab 1592 wurde schon vom einsetzenden Verfall der Klostergebäude berichtet. Jedoch lebten bis 1600 noch einige Nonnen in Neukloster, die sich der Auflösung des Klosters mutig widersetzten.
ab 1600
Mit dem Tod der letzten Nonne erlosch das katholische Leben in Neukloster. Die Klostergebäude wurden abgerissen und nur die ehemalige Propstei, der Glockenturm und die ehemalige Klosterkirche blieben erhalten.
1902
Die katholische Kirche in Wismar wurde geweiht. Von da an hatten katholische Christen aus Neukloster und Umgebung die Möglichkeit die dortigen Gottesdienste zu besuchen.
ab 1945
Durch Flucht und Vertreibung kamen ca. 1000 Katholiken nach Neukloster und in die umliegenden Dörfer. Am 7. Dezember 1945 fand dann die erste heilige Messe in der Klosterkirche statt - vermutlich die erste seit der Reformation. Da Neukloster keine eigene katholische Kirche hatte, gewährte uns die evangelische Gemeinde großzügig Gastrecht in der Kirche und den Gemeinderäumen. Alle unsere Bemühungen um einen eigenen Gottesdienstraum waren lange Zeit vergeblich.
 
1955 übernahm Pastor Josef Träger die Seelsorge in der Gemeinde Warin-Neukloster. Ihm gelang schließlich der Bau eines katholischen Gemeindezentrums in Neukloster (Bauzeit: 1964-67).
1967
Am 9. Dezember 1967 erfolgte die Weihe der Kirche von Weihbischof Dr. Bernhard Schräder. Das Gotteshaus wurde der in den Himmel aufgenommenen Gottesmutter geweiht.
1970
Am 1. Januar 1970 wurde Neukloster zur selbstständigen Seelsorgestelle erhoben und am 25. März 1971 zur Kirchengemeinde (offizieller Status: Quasipfarrei) ernannt.
1984
Am 7. Oktober 1984 wurde auf dem Pfarrgelände die Mariengrotte durch Dechant Christian Krüger aus Wismar gesegnet.
1995
Seit 1995 gehörte Neukloster, sowie gesamt Mecklenburg, zum neu gegründeten Erzbistum Hamburg.
2001
In diesem Jahr wurden die Gemeinden Neukloster und Warin zusammengelegt. Seit dem 1. Dezember 2001 besteht offiziell die katholische Pfarrgemeinde „Mariä Himmelfahrt“ Neukloster-Warin.
2009
Am 1. Januar 2009 wurde Neukloster-Warin in die Pfarrei „St. Laurentius Wismar“ eingemeindet.
2013
Erzbischof Dr. Werner Thissen legte die Bildung des Pastoralen Raumes Nordwestmecklenburg ab dem 01.01.2013 fest.
 
Aktivieren Sie JavaScript in ihrem Browser um die Seite in bester Qualität und vollem Funktionsumfang zu erleben. So geht's
Sie verwenden eine veralterte Version des Internet Explorers.
Die Seite wird nicht in ihrer besten Qualität dargestellt werden und funktioniert eventuell nicht korrekt.
Wir empfehlen, dass Sie Ihren Internet Explorer so schnell wie möglich aktualisieren oder einen anderen Browser verwenden!
Informationen zum Update - Andere Browser - Diese Meldung schließen